Evangelisch-Freikirchliche
  Gemeinde Falkensee
  (Baptisten)



    Im Bund Evangelisch-Freikirchlicher
    Gemeinden in Deutschland K.d.ö.R.


 

   

...Ja, darauf waren wir auch gespannt, beim diesjährigen Lutherfest.

Ca. 45 Kinder mit ihren Eltern, Großeltern oder anderen Begleitern (teils bekannte Gesichter) für die das Lutherfest schon ein Stück Tradition ist, aber auch neue Gesichter trafen sich dazu am Reformationstag ab ca. 15.00 Uhr in unserer Gemeinde.

Als die “Fanfaren“ ertönten kamen wir zusammen, zum Singen, zum Beten und um zu hören, was Daniel Schubach uns von Martin Luther zu berichten hatte. Daniel erzählte uns, dass Martin Luther auf einem Bauernhof gelebt hat, mit Ziegen, Kühen, Pferden, Hühnern und einem Hund. Diesen Hund „Tölpel“ hatte er besonders gern.

Wenn Martin diesen Hund so ansah, dachte er manchmal: wie schön sein Hund ist. Er hat ein schönes Fell, frische Augen, starke Beine, einen guten Magen… Und das alles hat Gott ihm geschenkt, obwohl er doch “nur“ ein Hund ist, ein Tölpel halt. Er kann über nichts nachdenken, macht sich keine Sorgen, sieht nur sein Fleisch, das er bekommt und freut sich.

Wenn Gott einen Hund schon so beschenkt, wie ist das dann mit uns?

Wir sollen uns keine Sorgen machen. Gott gibt uns alles, was wir zum Leben brauchen.

Und er hat uns viel mehr lieb als einen Hund. Wenn wir etwas brauchen, können wir Gott darum bitten.

„Euer himmlischer Vater weiß, dass ihr das alles braucht… Sucht aber zuerst Sein Reich und Seine Gerechtigkeit, dann wird euch alles andere zufallen.“ (Bibel: 1. Korinther 1, 32-33)

Ja, auch wir waren gut versorgt mit Kuchen am Nachmittag und Pizza am Abend und wir hatten viel Spaß am „mittelalterlichen Treiben“.

An 16 Ständen gab es die Möglichkeit, Ketten zu filzen, ein Mühlespiel zu basteln, sich mit Pfeil und Bogen auszuprobieren, Kräuter zu erkennen…und vieles mehr. Und dann war da noch ein Übersetzerstübchen.

Wer es geschafft hat, bei allen Ständen vorbeizuschauen, hat nicht nur eine Menge Süßigkeiten gesammelt, sondern auch die Buchstaben für „des Rätsels Lösung“. Es ging um die

» B I B E L Ü B E R S E T Z U N G «.

Auch davon erzählte uns Daniel und machte uns deutlich, wie toll es ist, dass wir heute alles in unserer Sprache lesen und hören können und nicht, wie zu Luthers Zeiten, in Latein. Wie gut, dass Martin Luther viel Zeit in seinem Übersetzerstübchen zubrachte, um die Bibel zu übersetzen.

Der Abschluss des Festes war gegen 18.00 Uhr am Lagerfeuer, an dem aber noch einige mit ihrem Stockbrot die Gemeinschaft länger genossen.

Vielen Dank an alle fleißigen Helfer, die durch Planungen, Vorbereitungen, Standbetreuung, Hilfe in der Küche und auch anschließendes Saubermachen und Aufräumen für ein schönes Fest sorgten.

GOTT sei Dank für dieses Fest!

Eure I. Lengwenath